Die meisten Katzen fühlen sich in ihrer vertrauten Umgebung am wohlsten. Veränderungen — neue Umgebung, fremde Gerüche, ungewohnte Geräusche — können Stress verursachen. Reisen ist daher nicht für jede Katze geeignet.
Wenn die Katze zu Hause bleibt
Folgende Betreuungsoptionen sind möglich:
- Tiersitter: Kommt regelmäßig zur Katze — geeignet für Tiere, die ihren Alltag nicht unterbrechen möchten. Wichtig bei Katzen, die Medikamente einnehmen müssen.
- Vertrauenswürdige Personen aus dem Umfeld: Nachbarn oder Bekannte, die die Katze kennen.
- Tierpension: Bitte vorab klären, welche Voraussetzungen verlangt werden (aktuelle Entwurmung, Flohschutz, Impfnachweise).
Wenn Ihre Katze regelmäßig Medikamente bekommt: Testen Sie vorher gemeinsam mit der Betreuungsperson, wie die Gabe am einfachsten funktioniert — so ist der nächste Urlaub für alle einfacher.
Wenn die Katze mitreist
Folgende Punkte sind zu klären und vorzubereiten:
- Transportbox: Stabil, ausreichend groß, gut belüftet. Die Katze sollte die Box kennen und akzeptieren.
- EU-Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung (Pflicht innerhalb der EU)
- Tollwut-Titer: Bei Reisen in bestimmte Länder erforderlich — Einreisebestimmungen frühzeitig prüfen
- Entwurmungsnachweis: In manchen Ländern und Unterkünften vorgeschrieben
- Reiseprophylaxe: Schutz gegen Zecken, Stechmücken und Flöhe — in Unterkünften, die Haustiere akzeptieren, ist ein Flohbefall nicht ausgeschlossen
- Mikrochip und Registrierung (z. B. TASSO)
- Hitzeschutz: Kein Tier bei hohen Temperaturen im Auto zurücklassen
Regelmäßige Pausen bei Autofahrten, Wasserangebot und eine ruhige Fahrt helfen, den Stress zu minimieren.
Voruntersuchung vor dem Urlaub
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Katze fit für die Reise ist, vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin zur Vorsorgeuntersuchung. So können offene Impfungen nachgeholt und eventuelle gesundheitliche Probleme vor dem Reisestart erkannt werden.


