An Feiertagen wie Christi Himmelfahrt ist das Bild auf Spazierwegen und in Parks ein anderes als sonst: mehr Menschen, mehr Feiern, und leider auch mehr zurückgelassener Müll. Für Hunde bedeutet das erhöhte Aufmerksamkeit.
Typische Gefahren an Feiertagen
- Glasscherben auf Wegen und im Gras — oft schwer zu sehen, besonders für den Hund
- Essensreste und Abfälle — Hunde schnappen sich Ungenießbares schnell, bevor der Besitzer reagiert
- Erhöhtes Verkehrsaufkommen auf Straßen, Rad- und Fußwegen
- Lärm und Menschenansammlungen — können Hunde stressen oder erschrecken
Vorbereitung vor dem Spaziergang
Routenwahl: Bekannte, bereits erkundete Wege sind sicherer. Gebiete in der Nähe größerer Veranstaltungen oder stark frequentierter Festbereiche besser meiden.
Ausrüstung: Ein gut sitzendes Geschirr bietet bei aufgeregten Hunden mehr Kontrolle als ein Halsband. Leine immer dabei — auch bei sonst freilaufenden Hunden.
Kleine Erste-Hilfe-Ausrüstung: Pflaster, Binden, Desinfektionsmittel und eine Pinzette passen in eine kleine Tasche und können bei Schnittwunden im Pfotenballen wertvolle Zeit überbrücken.
Auf dem Spaziergang
Blick nach unten: Scherben verstecken sich im Gras. Wer mit einem Hund mit Nasenarbeit unterwegs ist, hat nur Sekunden.
Körpersprache des Hundes beobachten: Anspannung, Ohren anlegen, Hecheln ohne Hitze — frühe Stresssignale erkennen und bei Bedarf Abstand zu Menschenansammlungen schaffen.
Regelmäßige Pausen einplanen: Kurze Stopps geben dem Hund Zeit, die Umgebung zu verarbeiten.
Was tun bei Verletzungen an der Pfote?
Schnittwunden durch Scherben bluten oft stark. Wunde mit sauberem Tuch oder Binde abdrücken, Hund ruhig halten und umgehend tierärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Kleine, oberflächliche Wunden können gereinigt und verbunden werden — tiefe oder klaffende Wunden müssen genäht werden.


